Qualcomm-SoC und LTE – Poco X3 NFC im Test: Xiaomis neuer Preisbrecher überzeugt

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Im Inneren des Poco X3 NFC steckt Qualcomms Snapdragon 732G, eine etwas höher getaktete Version des 730G mit bis zu 2,3 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno 618 zum Einsatz. Der Zusatz G deutet an, dass das SoC sich explizit für Gaming eignet – angesichts der Grafikeinheit und eines Benchmark-Wertes von 569 Punkten im Single-Test des Geekbench 5 sollte das Smartphone mit den meisten Titeln wenig Probleme haben. Verständlicherweise liegt das Gerät leistungsmäßig unter Smartphones mit Qualcomms aktuellem Snapdragon 865 Plus, der auf etwa 900 Punkte kommt. Im Alltag läuft das Poco X3 NFC aber in unserem Test sehr flüssig.

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Das Smartphone kommt mit 6 GByte Arbeitsspeicher und wahlweise 64 oder 128 GByte Flash-Speicher. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut; dieser kann wahlweise auch für eine zweite SIM-Karte verwendet werden. Das Poco X3 NFC unterstützt LTE, aber kein 5G; in dieser Preisklasse wäre ein entsprechendes Modem wohl zu teuer. Nutzer in Deutschland sollten in den kommenden Jahren aber auch noch problemlos ohne 5G auskommen. Wie der Name des Smartphones recht unmissverständlich andeutet, verfügt es über einen NFC-Chip.

Ausgeliefert wird das Poco X3 NFC mit MIUI 12 für Poco, einer angepassten Version von Xiaomis Android-10-Fork. Leider strotzt dieser wie beim Poco F2 Pro von vorinstallierten Spielen und anderen Anwendungen; derartige Bloatware stört uns, zumal Xiaomi es bei den Smartphones seiner anderen Reihen nicht so macht. Wenigstens können wir Crazy Juicer, Block Puzzle Guardian, Facebook und Netflix deinstallieren, wenn wir sie nicht brauchen.

Gehäuse mit guter Verarbeitung

Das Gehäuse des Poco X3 NFC ist aus Glas und Kunststoff, die Verarbeitung ist sehr gut – besonders angesichts des Preises. Unser Testgerät ist dunkelgrau, die Rückseite schimmert leicht im Licht. Etwas gewöhnungsbedürftig finden wir die gestreifte Mitte der Rückseite mit dem Poco-Schriftzug in Hologramm-Optik. Am unteren Rand ist ein Klinkenstecker für Kopfhörer eingebaut.

Die Vierfachkamera ist in einem prägnanten Modul verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Smartphone hat Stereolautsprecher, die zwar nicht besonders basslastig sind, aber insgesamt einen für diese Preisklasse guten Sound bieten. Am rechten Rand ist im Einschalter ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Dieser funktioniert in unserem Test zuverlässig und schnell. Einen unter dem Display verbauten Fingerabdrucksensor gibt es auch bei Xiaomi in dieser Preisklasse nicht.

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 5.160 mAh und ist damit verglichen mit manchen Konkurrenzgeräten sehr groß. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit knapp elf Stunden lang anschauen. Dank des mitgelieferten 33-Watt-Ladeadapters kann das Poco X3 NFC schnellgeladen werden.

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